Bemusterung

Anfang des Monats durften wir endlich zum lang ersehnten Bemusterungstermin bei Rensch im Werk erscheinen. Wir hatten uns aufgrund der nicht allzu weiten Anfahrt im Vorfeld dafür entschieden nicht zu übernachten und sind am Morgen in aller Frühe aufgebrochen, ehrlicherweise nach einer nicht allzu erholsamen Nacht, schließlich ist die Bemusterung doch eines der aufregendsten Dinge beim Hausbau.

Wir hatten uns im Vorfeld sehr viele Gedanken darüber gemacht, wie wir uns unser Traumhaus vorstellen, welche Fliesen wir möchten, wo Laminat liegen soll etc. etc. und wenn wir ehrlich sind, war das auch gut so.

Das Bemusterungszentrum von Rensch hatten wir uns im Vorfeld schon bei einem Tag der offenen Tür angesehen und es hatte uns da schon nicht umgehauen – besonders verglichen mit den Bemusterungszentren anderer Hersteller. Aber am Ende des Tages war das Bemusterungszentrum kein entscheidendes Kriterium für oder gegen einen Haushersteller.

Der Tag bei Rensch fing mit dem Aussuchen von Dachschindeln (dunkelgrau, beschichtet), Aussenputz (hellgrau), Haustür (rot) sowie Griff und Glas der Haustür an und setzte sich mit der Farbe der Fenster (grau aussen, weiss innen) sowie der Fensterbänke innen und aussen fort.

Danach folgten einige trockene Themen wie Bodenplatte,  weitere Technik und eine Aufklärung über eine neue Regelung zum Thema Fluchtwege im Feuerfall, welches mit Mehrkosten für uns verbunden war.

Unsere Treppe wird nun hellgrau gebeitzt, weil wir den Naturton von Buche nicht mögen.

Im Laufe der zwei Tage haben wir zwei wunderbare Mittagessen genossen und Unmengen von Dingen ausgesucht. So viel, dass wir uns nicht einmal erinnern können, was wir genau wann ausgesucht haben. :-)

Bei manchen Dingen hat uns Rensch positiv überrascht, z.B. bei den Innenraumfarben und der Auswahl der Fliesen und der anderen Fußböden. Selbst die Aufpreise waren hier lange nicht so hoch wie erwartet.

Bei der Sanitärausstattung hat uns Rensch allerdings ziemlich enttäuscht. Ein paar Dinge waren entweder nicht möglich oder nur gegen einen horrenden Aufpreis. Die Auswahl von Waschbecken, die uns zur Wahl gestellt wurden (auch ausserhalb des Standards) war mehr als beschränkt, gleiches galt für die Badewannen. Und auch bei den Armaturen gab es nicht allzu viel Auswahl und unser erster Bemusterungstag endete damit, dass wir den Katalog eines Armaturen-Herstellers mit nach Hause nahmen, um uns daraus Armaturen auszusuchen. Allerdings gab es auch nur einen Hersteller…. Unsere Auswahl der „Sonderarmaturen“ führte dann dazu, dass erst ein Angebot eingeholt werden musste, dabei waren unsere Wünsche gar nicht so ausgefallen. Die Waschbecken haben wir kurzerhand komplett ausgemustert, weil sie uns überhaupt nicht gefallen haben. Nun ja, so weit so schade.

Bei der Dusche im Gästebad waren wir dann wieder von der Standardausstattung positiv überrascht, so dass generell ein ziemlich gemischter Eindruck entstand.

Die Fliesenauswahl war genau unseres. Wir haben genau die Art Fliesen gefunden, die wir zuvor vergeblich gesucht hatten und auch Laminat war überhaupt kein Problem. Auch dafür, dass wir in der Küche ein Laminat haben wollen, da sie offen zu Ess- und Wohnzimmer ist, gab es eine einfache Lösung. Laminat, dass sogar für Badezimmer geeignet ist.

Unsere Innentüren werden leider im Standard bleiben, alles andere war uns die Aufpreise nicht wert. Etwas zwiegespalten sehen wir noch das Thema Elektrobemusterung. Einerseits ist es super, dass man erst auf der Baustelle sagen muss, wo Strom etc. hin soll, andererseits hat es zur Folge, dass man diese Kosten so gar nicht planen kann. Nun ja, wir werden sehen.

Nun noch ein paar erste Impressionen:

Unsere Bodenfliesen fürs Hauptbad

Unsere Bodenfliesen fürs Hauptbad

Unsere Wandfliesen fürs Gästebad.

Unsere Wandfliesen fürs Gästebad.

Wandfliesen fürs Hauptbad

Wandfliesen fürs Hauptbad

Fliesen über der Badewanne

Fliesen über der Badewanne

Bodenfliesen für die Diele.

Bodenfliesen für die Diele.

Laminat für Küche, Esszimmer und Wohnzimmer.

Laminat für Küche, Esszimmer und Wohnzimmer.

Laminat für alle übrigen Räume

Laminat für alle übrigen Räume

Unsere beiden Toiletten

Unsere beiden Toiletten

Unser Badewanne

Unser Badewanne

Duschrinne für die begehbare Dusche im Hauptbad

Duschrinne für die begehbare Dusche im Hauptbad

Bodenfliesen für Gästebad

Bodenfliesen für Gästebad

Armatur für Hauptbad

Armatur für Hauptbad

Armatur für Gästebad

Armatur für Gästebad

Es hat sich viel getan….

Die letzten Wochen waren aufregend und auch recht turbulent.

Nachdem endlich alle Erschliessungsarbeiten abgeschlossen waren, konnten wir unsere Bauanzeige an die Stadt schicken. Eine Empfehlung unserer Architektin, die uns riet, dass man so einen Batzen Geld und vor allem Zeit sparen könne. Da wir bis auf die Garage sowieso komplett im Bebauungsplan bauen wollten, war das für uns gar kein Problem, die Garage musste dafür nur etwas niedriger werden und alles war gut. :-)

Mit Einreichen der Bauanzeige konnten wir dann auch unseren Bemusterungstermin bei Rensch vereinbaren, der mittlerweile ebenfalls statt gefunden hat, dazu aber in einem separaten Beitrag mehr.

Die schriftliche Bestätigung der Stadt liess nicht allzu lange auf sich warten und damit war klar: Wir dürfen unser Traumhaus bauen!!!

Das Wichtigste im Haus: Die Küche

Die Küche ist in unserem zukünftigen Haus einer der wichtigsten Räume. Ich liebe es zu kochen und fluche seit Jahren über die Küche in unserer Mietwohnung – hauptsächlich weil sie zu klein ist und der Stauraum nicht ausreicht.

Nun wird also dieser riesige Wunsch wahr und in das neue Haus kommt auch eine Traumküche.

Diese Entscheidung war fast so schwierig wie die Entscheidung für einen Haushersteller. Von Küchenstudio zu Küchenstudio sind wir gewandert und haben dabei einige Dinge, die vorher als gesetzt galten, wieder verworfen. Angefangen von der Wahl des Elektrogeräteherstellers bis hin zu Hängeschranken, die wir eigentlich nie wollten, ist unsere zukünftige Küche so etwas anders geworden, als wir eigentlich dachten.

Was uns beim Aussuchen der Küche und den verschiedensten Angeboten am Meisten überrascht hat, sind die meist geringen und manchmal doch riesigen Preisuntererschiede zwischen Markenküchenherstellern im klassischen Möbelhaus, Küchenstudio mit Eigenmarke und einem Küchenhersteller, der seine Küchen direkt verkauft. Wir haben uns nach wirklich tollen Gesprächen und der für uns auf dem Papier perfekt geplanten Küche für Letzteren entschieden und unsere Küche nun bei Fries Küchen gekauft.

 

 

Es kann los gehen

Die letzten Monate waren ereignisreich, nicht nur was das Bauen angeht, auch ansonsten hat sich viel getan. Im September waren wir sozusagen das letzte Mal vor Baubeginn auf großer Reise und im Oktober hat für mich ein neuer Job gestartet. Das waren wiederum die Gründe, warum es hier keine Neuigkeiten gab.

Viel passiert ist trotzdem. Wir haben den Notarvertrag für unser Grundstück unterzeichnet, die Architektengespräche geführt, die Pläne abgenickt und verschiedenste Dienstleister beauftragt. Die Erschließung unseres Grundstücks wurde abgeschlossen und somit konnten auch Vermessung und Bodengutachten erfolgen. Und daraufhin natürlich auch das Wichtigste: in unserem Fall die Bauanzeige. Dass wir keinen Bauantrag stellen müssen, erleichtert und verkürzt den ganzen Prozess natürlich enorm. In wenigen Tagen läuft auch die Frist für den Widerspruch der Gemeinde ab. :-)

Unser Bemusterungstermin steht ebenfalls. Anfang Februar geht es für zwei Tage ins Werk zum Aussuchen. Ein Termin auf den wir uns wahnsinnig freuen, der aber auch viel Vorbereitung erfordert. Eine der Dinge haben wir diese Woche ebenfalls in Angriff genommen. Den Besuch in einem Leuchtenstudio zur Lichtplanung. Ergebnisse dazu haben wir noch nicht, aber sobald Sie uns vorliegen, werden wir darüber berichten.

Auch unsere Hausfirma hat sich die künftige Baustelle schon einmal angesehen und uns die freudige Botschaft überbracht, dass es bei der Anlieferung keinerlei Probleme geben wird.

Und – wie wir heute bei einem Besuch unseres Grundstücks feststellen durften – haben Sie bei dieser Gelegenheit gleich etwas da gelassen. 20151218_143654

Die scheinbar nicht enden wollende Suche nach einem Bauplatz

Natürlich wussten wir, dass die Bauplatz-Situation im Rhein-Main-Gebiet nicht einfach ist, aber wir hätten wohl nicht gedacht, dass so schlimm wird.

Eigentlich klingen die Kriterien ganz einfach: Eine Stunde Fahrtzeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln bis nach Frankfurt und kein Fluglärm.

Das Letztere schließt allerdings schon einmal Unmengen von Gemeinden – in denen es auch Bauland gibt – aus und alle anderen Gemeinden kommen mit der Erschließung kaum hinterher. Oben drauf kommt natürlich auch noch das nicht nach oben offene Budget.

Wir haben Immobilienportale gewälzt, Gemeinden angeschrieben und mit Marklern telefoniert. Das Ganze dauerte ein gutes Jahr und in der Zwischenzeit hatte sich auch eine Stadt als absoluter Favorit herausgestellt: Butzbach. Verkehrsanbindung super, Infrastruktur vor Ort ebenfalls, eine sehr nette und hilfsbereite Stadtentwicklung und ein funkelnagelneues Baugebiet, für das wir uns schon Monate vor der eigentlichen Verteilung bewerben konnten.

Tatsächlich kam vor wenigen Wochen der Brief, dass uns dort ein Grundstück zugeteilt wurde! Unsere Freude war schier grenzenlos. Wir haben das Baugebiet schon zwei Mal besucht und durften feststellen, dass auch mit den Erschließungsarbeiten begonnen wurde.

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Die Suche nach dem Baupartner oder auch: Wie viele Musterhausparks gibt es eigentlich?

Unsere Überlegungen führten uns vor gefühlten Ewigkeiten ganz zu Anfang natürlich auch ins wohl allen Fertighausbauherren nach Bad Vilbel ins Musterhauszentrum. Einen ganzen Samstag brachten wir damit zu, durch die Häuser dort zu laufen.

 

Unzählige Treppenstufen und genauso viele Hallos später, hatten wir einen riesigen Berg Prospekte und jede Menge Fragezeichen und das obwohl ich bereits schon einmal ein Fertighaus gebaut habe und dementsprechend mich mit der Materie auch schon auseinandergesetzt habe.

Der Fertighausmarkt hat sich allerdings in den letzten Jahren deutlich verändert. Gab es bei meinem letzten Bau fast nur Häuser „von der Stange“, so versprach man uns nun fast überall, dass die Häuser vollkommen nach unseren Wünschen gebaut werden. Das wiederum kommt uns sehr entgegen, da unsere Vorstellung von einem Haus nicht unbedingt dem Standard entspricht.

Konkret umfassten unsere Wünsche folgendes:

Erdgeschoss: 

Großer offener Wohn-/Essbereich mit offener Küche und Speisekammer

Arbeitszimmer

Gästeduschbad

Hauswirtschaftsraum

Obergeschoss:

Schlafzimmer (nicht allzu groß)

großes Bad

großes Ankleidezimmer

Gästezimmer, das auch als Lesezimmer genutzt werden soll

 

Wieder zuhause haben wir angefangen die Kataloge zu wälzen, um herauszufinden, was grundsätzlich unsere Stilrichtung ist und mit welchem Anbieter wir in nähere Gespräche gehen wollen, um überhaupt mal ein Gefühl für den Markt zu bekommen.
Das waren dann in erster Runde Streif Haus, Hanse Haus und Fingerhaus. Mit allen führten wir Gespräche, um dann ein Angebot zu erhalten. Bei Fingerhaus haben wir auch das Werk besichtigt. Schlussendlich haben allerdings nur Streif und Fingerhaus ein Angebot abgegeben.

Nach reichlicher Überlegung und Besuch von jede Menge Musterhausparks (wir kennen jetzt Wuppertal, Köln, Mannheim, Bad Vilbel und Stuttgart) haben wir dann einige Anbieter für uns kategorisch ausgeschlossen, aber dennoch drei weitere Anbieter dafür mit in die Auswahl aufgenommen. Das waren Schwörer, Weber und Rensch Haus.

Mit allen Anbietern ausser Weber hatten wir bereits Gespräche geführt, bevor wir ein konkretes Grundstück in Aussicht hatten. Weber ist tatsächlich erst kurz vor Schluss mit reingerutscht.

Am Ende waren die drei letzte hinzugefügten Kandidaten aus verschiedenen Gründen auch unsere Favoriten mit denen wir in die detaillierte Planung gegangen sind. Werksbesichtigungen, Vorbemusterungen etc. standen auf dem Programm und schlussendlich ist mit einem sehr guten Gefühl vor vier Wochen die Entscheidung für Rensch Haus gefallen.

Wir freuen uns!!!!

 

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Willkommen

Hallo und ein herzliches Willkommen in unserem Blog.
Wir das sind Corina und Karsten, zwei Wahl-Frankfurter und Cherry unsere Katze. Lange haben wir uns mit dem Gedanken getragen irgendwann keine Miete mehr zahlen zu wollen und immer wieder den Immobilienmarkt sondiert.

Derzeit leben wir am Rande des Taunus und sind wie so viele im Raum Frankfurt vom Fluglärm und den exorbitanten Immobilienpreisen geplagt. Dennoch haben wir Anfang 2014 mit den Überlegungen für Eigentum begonnen. Eigentumswohnung oder Einfamilienhaus, die Frage geisterte lange in unseren Köpfen herum. Mit sinkenden Zinsen wurde die Lage im Rhein-Main-Gebiet wohntechnisch allerdings nicht gerade besser. Reihenhäuser schießen zwar überall aus dem Boden, aber das war für uns keine Option. Also haben wir angefangen uns in den einschlägigen Immobilienportalen mit der Suche nach Grundstücken und Eigentumswohnungen zu befassen – nichtsahnend, wie zermürbend die Suche nach einem Grundstück sein würde und das keine der Eigentumswohnungen auch nur ansatzweise unseren Vorstellungen entgegenkam.

Nun – fast 1 1/2 Jahre später – ist es soweit. Wir stehen in den Startlöchern für eins der spannendsten Projekte im Leben – Projekt Traumhaus kann beginnen!